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<pre>Geradezu beneidenswert muss dem neuen Darmstädter Hoffnungsträger deshalb die Ausgangslage seines Gegenübers Dieter Hecking erscheinen, der sich in Gladbach gewissermaßen im gemachten Nest platziert.  <p> Überdies bekam das vergangene Wochenende nach elfmonatiger Wartezeit endlich das Startelf-Comeback von Fabian zu sehen, der ohne jegliche Anlaufzeit gleich wieder mit großer Umsicht zentrale Führungsaufgaben in der hessischen Schaltzentrale übernahm.  <p>  Schon nach dem nur mit unverschämtem Glück gewonnenen Debüt gegen die Schanzer war ein deutliches Grummeln auf den Rängen zu vernehmen, welches sich dann nach der auch perspektivisch so fatalen Schlappe gegen die Eintracht in lautstark vernehmbarem Entsetzen entlud. <p> „Ach, wir haben den Zettel einfach nur umgedreht. Aber im Ernst: Wir haben vielleicht vier, fünf Punkte mehr, als ich geplant hatte. Zur neuen Saison habe ich die von mir gewünschten Spieler bekommen, und ich wusste: Wenn alle gesund bleiben, wird es besser als im vergangenen Jahr. “ <p>  Trotz dieser vergebenen „Hundertprozentigen“ war der Punktgewinn auf Schalke aber letztlich schmeichelhaft — immerhin boten sich den Hausherren insbesondere in der Schlussphase Möglichkeiten im Übermaß, um das Resultat doch noch entscheidend in die Höhe zu schrauben.  </pre>


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<pre>Leipzigs Auftritt war weniger spektakulär und mündete in einen knappen 1:0-Heimerfolg über Bochum. Damit blieben die Bullen auch im saisonübergreifend zwölften Ligaspiel in Folge unbesiegt (8S, 4U). Gegen Bayer haben die Sachsen allerdings die letzten drei Duelle allesamt verloren und dabei bei jeder dieser Pleiten mindestens zwei Gegentore zugelassen.  <p> St. Pauli tritt die Reise nach Rheinhessen mit zwei Zu-Null-Pleiten in Folge an. Das Hinspiel zu Hause haben die Kiezkicker ebenfalls ohne einen eigenen Treffer mit 0:3 verloren. Mit 18 Toren stellt der FCSP die schlechteste Offensive im Oberhaus. Auf der anderen Seite hat er mit 25 Gegentoren aber auch die drittbeste Abwehr.  <p>  …der BVB alle 6 Liga-Heimspiele gewonnen hat, 4 davon mit mindestens 2 Toren Vorsprung? <p> In dem Bereich hätte sein Team kaum Fortschritte gemacht, knurrte Herrlich: „Um eine absolute Spitzenmannschaft zu sein, muss man so ein Spiel 3:0 gewinnen.“ Abgesehen von den fehlenden Toren lieferte Bayer 04 allerdings eine Top-Leistung ab. <p>  Der Aufsteiger blieb am vergangenen Wochenende nicht nur zum ersten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentor, sondern holte sich mit einem 2:0 auch den ersten Sieg als aktueller Bundesliga-Aufsteiger.  </pre> 


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<pre> Immerhin ist es ein riesiger Erfolg, dass es nach dem letzten Abpfiff wohl lediglich das Verpassen der Europa League zu beklagen gibt. Bis vor wenigen Monaten hatte den Bremern selbst so mancher namhafte Experte noch den angeblich unvermeidlichen Absturz in die Liga in Aussicht gestellt.  <p> Bei der weiterhin ungeschlagenen TSG bekamen die Westfalen schließlich gleich eine ganze Schachtel voller bitterer Pillen zu schlucken; nachdem die Elf von Thomas Tuchel schon nach zwei Minuten erstmals hinten lag, wurde der abermalige Rückstand bald darauf aus einer Abseitsposition kassiert.  <p>  Diese Bilanzen dürften auch der Grund für die sehr eindeutige Siegquote für Dortmund sein. für die Wettanbieter gilt der BVB als haushoher Favorit für das Kräftemessen mit der „alten Dame“. <p>  Schließlich war die Elf von Christian Streich in ihren jüngsten sieben Bundesliga-Spielen sechsmal unter zwei Treffer geblieben. <p>  Seit den Ländermatches im Oktober gelangen Stuttgart wettbewerbsübergreifend lediglich drei eigene Treffer in fünf Spielen — eine enttäuschende Statistik.  </pre>


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<pre> Allein auf den neuen Tabellenführer haben die Münchner in diesem kurzen Zeitraum satte neun Zähler eingebüßt; erstmals nach saisonübergreifend 39 Spieltagen kann der Rekord-Aufsteiger aus Leipzig nunmehr für etwas Abwechslung an der Spitze sorgen.  <p> „Ein gefährlicher Ritt. Allen muss klar sein: Es gibt keine Garantie dafür, dass wir ständig weiter unsere Heimspiele gewinnen“, hob Kapitän Lars Stindl deshalb bereits nach der die bis dato letzten Auswärtsschlappe auf Schalke (0:4 vor der Länderspielpause) mahnend den Zeigefinger.   <p> „Die ersten 30 Minuten haben wir ein top Auswärtsspiel gemacht, hatten alles im Griff. Mit null Punkten aus diesem Spiel rauszugehen ist extrem bitter.“ <p>  „Man muss objektiv bemerken, dass Mainz Mitte der zweiten Halbzeit auch zu guten Möglichkeiten gekommen ist und wir nicht aufmerksam genug und fahrlässig waren“, so der Trainer-Altmeister. „Nach der Pause hatten wir fünf oder sechs gute Torchancen — da müssen wir Tore machen.“  <p> Dennoch wird diese Situation der Werkself bekannt vorkommen: In der Vorsaison blieben die Rheinländer in den ersten drei Liga-Spielen sieglos und holten nur einen Punkt.  </pre>


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<pre> Mit dieser postiven Herangehensweise in den Hinterköpfen soll nun auch dem Dortmunder Erzrivalen das fürchten gelehrt werden – was mit Blick auf die günstigen Prognosen der Wettanbieter übrigens alles andere als abwegig erscheint.  <p> Befreiungsschlag oder wird’s wieder eng? Am Samstag (15:30 Uhr) steigt im Nürnberger Max-Morlock-Stadion eine ganz brisante Partie, wenn der „Club“ den Tabellenletzten aus Stuttgart zu Gast hat.  <p>  Da nennenswerte Verstärkungen im Winter bis dato ausgeblieben sind, wird nun nach aller Voraussicht auch Torsten Frings nicht viel an der spielerischen Ohnmacht ändern können: Nach der festen Überzeugung der Wettfreunde steuern die Lilien auf eine ganz bittere Rückrunde zu. <p>  Ein 0:6 in der Allianz Arena. Deutlicher hätte Borussia Dortmund nicht vor Augen geführt bekommen können, dass Handlungsbedarf besteht. Galt der BVB einige Jahre lang als Herausforderer Nummer eins der Bayern, mussten die Dortmunder zu Ostern den aktuellen Klassenunterschied schmerzlich zur Kenntnis nehmen.  <p> Anders als vor knapp zwölf Monaten steht für die Schwarz-Gelben bei der Neuauflage aber auch selbst noch eine ganze Menge in der Bundesliga auf dem Spiel: In Anbetracht des mit harten Bandagen geführten Kampfs um die CL ist der BVB wohl vor einem allzu freigiebigen Auftritt gefeit.  </pre>


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